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Österreichische Pastoraltheologen tagten in St. Pölten

Pastoraltheologen im Emmaus-"Quatschcafé"

St. Pölten, 09.03.2016 (dsp) Die Konferenz der österreichischen Pastoraltheologen hat ihre Jahrestagung 2016 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten abgehalten. Die Themen der zweitägigen Begegnung waren „Pastoral an Ort und Stelle“ und „Außenwirkungen der österreichischen Pastoraltheologie“.

Rektor Reinhard Knittel begrüßte die 15 praktischen Theologinnen und Theologen aus den Diözesen Graz, Wien, Linz, Salzburg und Innsbruck sowie aus der benachbarten Diözese Budweis und erinnerte an den Kremser Theologen Anton Kerschbaumer (1823-1909). Dieser hatte in St. Pölten lange Jahre Pastoraltheologie gelehrt und mit wachem Interesse für die Menschen und ihre Heimat in der Seelsorge vor Ort gewirkt.

Die Möglichkeiten eines theologisch ausgerichteten Feuilletons im Internet („feinschwarz.net“) sowie ein „journalistisch-theologischer Lackmustest“ standen im Mittelpunkt der Gespräche. Dabei schwang stets die Frage mit, die in Zeiten der zunehmenden Anfragen an die Daseinsberechtigung von Institutionen ihre Bedeutung hat: Wie lässt sich theologisches Wissen ansprechend der Öffentlichkeit vermitteln?
Ziel einer Exkursion waren mehrere Stätten der Emmaus-Gemeinschaft St. Pölten. Gäste der Einrichtung in Viehofen begrüßten und bewirteten die Theologen im „Quatschcafé“ und sprachen über ihre Arbeit im Rahmen der Institution. Praktische wie auch theoretische Fragen erörterten die Pastoraltheologen mit Verantwortlichen der Einrichtungen.