Wappen der Hochschule
Plakatkampagne für die Hochschule
Kardinal Schönborn beim Hochschuljubiläum
 
 

Dawkins auf dem Prüfstand

Plakat "Neuer Atheismus"

St. Pölten, 20.02.2016 (dsp) Den „Neuen Atheismus“ stellt der Professor für Christliche Philosophie Rudolf Langthaler in einem Vortrag in der Aula der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten am Dienstag, den 8. März, um 19 Uhr, „auf den Prüfstand einer philosophischen Kritik“.

Bücher mit dem Titel „Der Gotteswahn“ oder „Die Schöpfungslüge“ haben den englischen Evolutionsbiologen und Fackelträger des „Neuen Atheismus“ Richard Dawkins weltweit prominent gemacht. „Auch wenn viele Positionen Dawkins polemisch oder verkürzt vorgetragen sind, geben sie doch inhaltlich Positionen wieder, die heute auch in gebildeten Kreisen Anklang finden“, sagt dazu der Rektor der Hochschule, Reinhard Knittel. „Eine militante Bewegung ist das Ziel, die vom Gottesglauben befreien und zum Glück des Atheismus führen will.“

Der Mühe der Auseinandersetzung mit dem „Neuen Atheismus“ widmet sich im deutschsprachigen Raum auch der aus Niederösterreich stammende Rudolf Langthaler, der an der St. Pöltner Hochschule von 1982 bis 2004 in der Lehre tätig war. Seit 1999 hat der Theologe, Philosoph und Germanist den Lehrstuhl für Christliche Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien inne.
Im Oktober 2015 erschien seine „Streitschrift“ unter dem Titel „Warum Dawkins Unrecht hat“, in welcher er vor allem die „Unbedarftheit“ Dawkins in theologischen und philosophischen Positionen von den Grundlagen her aufweise, so Knittel, und somit eine Auseinandersetzung biete, „die ohne Rundumschläge auskommt, aber doch die inhaltlichen Positionen Dawkins und nicht nur deren polemische Überspitzung kritisch widerlegt“.