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Hochschule: „Profil schärfen und Zukunft sichern“

Eröffnung des Studienjahres mit Rektor Prof. Dr. Karl Wallner, Rektor Prof. Dr. Reinhard Knittel, Abt Mag. Michael Proházka, Dr. Bernhard Augustin, Prorektor Prof. Dr. Josef Kreiml

St. Pölten, 07.10.2015 (dsp) Die Philosophisch-Theologische Hochschule St. Pölten müsse „vielfach Neuland betreten, um ihr Profil zu schärfen und die Zukunft zu sichern“, betonte Rektor Reinhard Knittel beim Gottesdienst in der Kapelle der Hochschule zur Eröffnung des Studienjahres. Die Zusammenarbeit mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz auf dem Gebiet der Religionspädagogik, die mit diesem Semester beginnt, sei dazu „ein erster Schritt“. Der Rektor der Hochschule in Heiligenkreuz, P. Karl Wallner, nahm ebenso wie Abt Michael Proházka vom Stift Geras an dem Eröffnungsgottesdienst teil.

Die Hochschule in St. Pölten müsse sich auch „Ansprüchen von außen“ stellen, die jedoch nicht zu einer „Nivellierung der theologischen Ausbildung“ führen dürfe, so Knittel. Die Hochschule dürfe „nicht darauf schauen, was opportun ist, sondern auf den Willen Gottes“, auch wenn dieser Weg „nicht von allen verstanden“ werde. Um eine „anspruchsvolle Theologie“ betreiben zu können, müsse der Lehrkörper der Hochschule ein „glaubwürdiges Vorbild“ sein und „Orientierung zu einem sinnerfüllten, tragenden Glauben“ geben.

Auch die Studierenden würden mit „Angeboten des Leichteren und Opportunen einer säkularisierten Gesellschaft“ konfrontiert. Besonders diejenigen, die einer Berufung zum Priester oder Ordensleben folgen wollen, hätten „mit Widerständen zu kämpfen“ und bekämen „gute Ratschläge“, die sie von ihrem Weg abbringen wollten. Ein „Ja“ zur Berufung sei zwar „leicht gesprochen“, so der Rektor, müsse sich jedoch „durch alle Widerstände hindurch bewähren“. Das Evangelium sei in dieser Welt „immer widerborstig“.