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Kardinal Schönborn beim Hochschuljubiläum
 
 

Hochschule mit langer Geschichte auf neuem Kurs

Vorlesung an der Philosophisch-Theologsichen Hochschule St. Pölten

St. Pölten, 07.12.2015 (dsp) Die Philosophisch-Theologische Hochschule der Diözese St. Pölten (PTH) feiert kommendes Jahr den 225. Jahrestag ihrer Errichtung. Rund um dieses Jubiläum ist die Hochschule dabei, „zukunftsweisende Wege zu suchen, um in einer Zeit der schwieriger werdenden äußeren Bedingungen dem eigenen Auftrag zu entsprechen“, wie Rektor Reinhard Knittel betont.

Parameter dieser Erneuerung seien die Neugewichtung von Studienschwerpunkten und die Einführung neuer Studienangebote, so Knittel, weiters eine stärkere Öffnung und Vernetzung mit den affinen innerdiözesanen Einrichtungen, die Suche nach Partnerschaften in Österreich und im mitteleuropäischen Raum sowie der Aufbau einer modernen Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule.  

Einige Pilotprojekte konnten bereits 2015 erfolgreich umgesetzt werden. Im herkömmlichen Angebot der zwei Studienrichtungen (Fachtheologie und Katholische Religionspädagogik) wurde dabei ein besonderer Entwicklungsschwerpunkt auf das Angebot des Studiums der Katholischen Religionspädagogik gelegt. Erstmals wurde ein spezifisches postgraduales Studienangebot gestartet, das einen Master-Abschluss im Vergleichenden Kanonischen Recht für Theologen bietet, was zu Aufgaben im Bereich der kirchlichen Rechtsprechung bzw. der kirchlichen Verwaltung befähigt. Auch das bereits seit Jahren bestehende zusätzliche Kursangebot der Hochschule wurde erweitert. Eine Kooperation mit der Hochschule Heiligenkreuz umfasst das Studienangebot der Katholischen Religionspädagogik. Über die Grenzen Österreichs hinaus wurde eine Partnerschaft mit der slowakischen Theologischen Fakultät in Košice gestartet.

Bereits jetzt, nach Ende der Inskriptionsfrist des neuen Studienjahres, zeigt sich, dass die entwickelten Ideen und Konzepte durchaus viel versprechend sind. Die Zahl der regulären Inskribenten etwa konnte um beachtliche 35 % gesteigert werden, sodass im Wintersemester erstmals 113 Hörerinnen und Hörer an der PTH inskribiert sind. Darüber hinaus frequentieren etwa 60 Personen die zusätzlichen Kursangebote der Hochschule, erstmals auch ein Fortbildungsangebot an der PTH für Lehrer, das gemeinsam mit der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien-Krems angeboten wird.

Rektor Knittel dazu: „Ein schöner erster Erfolg der Mühen im Rahmen des einjährigen Projektes Hochschulentwicklung, der uns natürlich sehr freut. Aber eine Schwalbe allein macht noch keinen Sommer. Das Begonnene muss sich langfristig bewähren. Wir stehen für eine Theologie, die aus gesunden Quellen schöpft, neugierig ist für die Lebenswelt um uns herum und den katholischen Glauben als Licht und Orientierung begründen und vertiefen will. Das soll Menschen vielfältig faszinieren, unsere Hochschule ist ein Sammelpunkt dafür.“