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Studientag für Neuevangelisierung

Plakat Studientag Neuevangelisierung

St. Pölten, 31.10.2013 (dsp) Einen Studientag für Neuevangelisierung veranstaltet die Philosophisch-Theologische Hochschule St. Pölten am Freitag, den 29. November 2013. Unter dem Leitwort „Die Stimme Gottes hörbar machen“ gibt es Vorträge und Workshops an der Hochschule sowie ein Podiumsgespräch im Bildungshaus St. Hippolyt. Der Studientag soll „bei vielen in der Diözese das Interesse wecken, bei dieser wichtigen und zugleich spannenden Aufgabe mitzuwirken“, betont Bischof Klaus Küng. Der Rektor der Hochschule, Reinhard Knittel, erwartet sich, dass bei den Teilnehmenden „das Bewusstsein für die Über-Lebenswichtigkeit der Neuevangelisierung geschärft“ werde, und „manche auch ermutigt werden, darin ganz konkrete Schritte zu tun“.

Bei der Neuevangelisierung gehe es darum, den christlichen Glauben dem Menschen von heute nahe zu bringen und bewusst zu machen, dass der Mensch einzig und allein in Gott Erfüllung findet, erklärt Bischof Küng dazu „Es braucht einen neuen missionarischen Schub.“ Wie Papst Franziskus betonte sei eine Kirche, die sich nur mit sich selbst beschäftigt, nicht gesund. „Wir müssen hinaus auf die Straße und hinein in die Häuser; die Menschen erneut auf Christus aufmerksam machen“, so Küng. Die Neuevangelisierung sei „eine Art göttlich-menschliches Abenteuer“, bei dem es darum gehe zu lernen, „Jung und Alt sehr direkt und mutig auf den Glauben hin anzusprechen und mit ihnen zusammen Christus zu suchen“. Er allein könne uns aus den Ketten falscher Abhängigkeiten befreien, von den Wunden unseres eigenen Fehlverhaltens und dem anderer heilen und zur Liebe Gottes führen.

Für eine Neuevangelisierung sei ein „persönliches Brennen für das Evangelium“ beim missionarischen Zeugnis unverzichtbar, betont Veranstalter Knittel. Begeisterung alleine reiche jedoch nicht.: Ohne solides Glaubenswissen könne diese zu einem „Strohfeuer“ ohne wirkliche Tiefe werden. Hier sieht der Rektor einen wichtigen Beitrag der diözesanen Hochschule: Grunddimensionen der Neuevangelisierung sollen theologisch erörtert und vertieft werden. Bei dem Studientag geschehe dies in einem Rahmen, der über den Kreis der Hochschulangehörigen hinaus, Begegnung und Austausch ermögliche, „auch mit Einzelnen, Initiativen und Gemeinschaften, für die Neuevangelisierung kein Fremdwort ist, sondern ganz konkreter Einsatz“.

Der Studientag für Neuevangelisierung beginnt am 29. November – nach einem Gebet um 8.30 Uhr in der Hauskapelle – um 9 Uhr in der Aula der Hochschule in der Wiener Straße 38 mit einem Vortrag des Dogmatikers Hubert Philipp Weber von der Universität Wien zum Thema „Die Kirche ist zu den Menschen gesandt“. Nach einstündigen Workshops zu verschiedenen Schwerpunkten referiert der Wirtschafts- und Sozialethiker Elmar Nass von der Wilhelm Löhe Hochschule (Fürth/Bayern) über „Kirche, die wieder gewinnt. Wie aus Abbruch Aufbruch wird“.
Am Nachmittag steht ab 14 Uhr ein Podiumsgespräch zum Thema „Verschiedene Wege und ein Ziel: Neuevangelisierung“ im Bildungshaus St. Hippolyt auf dem Programm. Am Podium beteiligt sind Weihbischof Florian Wörner (Augsburg), Otto Neubauer (Wien) Sr. Ruth Pucher (Wien) und P. Johannes Paul Chavanne vom Stift Heiligenkreuz. Nach einem Buffet schließt die Tagung mit einer bischöflichen Vesper um 17.00 Uhr.

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