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Kardinal Schönborn beim Hochschuljubiläum
 
 

Partnerschaften

1. Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien

Seit ihrer Gründung im Jahr 1791 ist unsere Philosophisch-Theologische Hochschule mit der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien verbunden. Auch wenn unsere Hochschule in der Darbietung der Lehre und im akademischen Alltag autark agiert, so ist sie mehrfach in Studienangelegenheiten an die Wiener Fakultät im Interesse einer Qualitätssicherung des Studiums rückgebunden. Die Studienabschlüsse in St. Pölten erhalten die entsprechenden akademischen Grade, die von der Universität Wien verliehen werden.

Nicht wenige Lehrende unserer Hochschule wurden seitens der Wiener Fakultät gestellt, Professoren unserer Hochschule wurden umgekehrt an die Wiener Fakultät berufen, dort sogar mitunter auch zum Dekan oder gar zum Rektor gewählt. Auch darin darf die enge Verflochtenheit, trotz Wahrung der gerechten Autonomie beider Partner, gesehen werden.

2. Philosophisch-Theologische Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz

Eine Partnerschaft der etwa gleich alten kirchlichen Hochschulen, der Ordenshochschule von Heiligenkreuz und der bischöflichen Hochschule von St. Pölten, ergibt sich schon aus Tatsache, dass seit mehreren Jahren einige St. Pöltner Professoren auch in Heiligenkreuz lehren und somit ein regelmäßiger akademischer Kontakt und Austausch gegeben ist.

Markenzeichen der St. Pöltner Hochschule im Unterschied zur Heiligenkreuzer Hochschule ist das Angebot des Studiums der Religionspädagogik, womit Religionslehrer für die Sekundarstufe ihre akademische Befähigung erwerben. Die Hochschule Heiligenkreuz, die jungen Menschen ein Studium der Theologie mit Schwerpunkt in der Priesterausbildung ermöglicht, erweitert seit dem Studienjahr 2015/16 ihr Angebot auf das MA-Studium der Religionspädagogik in Kooperation mit der St. Pöltner Hochschule. Heiligenkreuzer Studierende können also in St. Pölten die nötigen religionspädagogischen Kenntnisse in Form eines ergänzenden Studiums absolvieren und so den akademischen Grad eines Master of Arts in Religionspädagogik erwerben.

3. Kirchlich Pädagogische Hochschule Wien/Krems

Die im Jahr 2007 als eine Einrichtung zur Ausbildung von Pflichtschullehrern gegründete KPH Wien/Krems vereint acht zuvor selbstständige Institutionen, darunter die pädagogischen Akademien der Erzdiözese Wien und der Diözese St. Pölten.

Eine konkrete personelle Partnerschaft mit unserer Hochschule ergibt sich schon dadurch, dass immer wieder Professoren der PTH auch an der KPH lehren. Seit wenigen Jahren verstärkt auch ein Kollege der KPH das Team der Religionspädagogen an der St. Pöltner Hochschule. Darüber hinaus können Absolventen der KPH mit dem „Bachelor of Education“, auch solche, die bereits im Schuldienst stehen, im Sinne einer Weiterbildung das MA-Studium der Religionspädagogik absolvieren. Seit einigen Semestern bietet sich unsere Hochschule auch als Standort für das Lehrerfortbildungsprogramm der KPH mit einem Schwerpunkt in den Kognitionswissenschaften an, was die Verbundenheit weiter verstärkt.

4. Internationales Theologisches Institut Trumau

Das seit dem Jahr 2009 in Trumau beheimatete ITI verbindet als Päpstliches Institut für das Studium der katholischen Theologie mit besonderer Berücksichtigung der Thematik von Ehe und Familie programmatisch auch die kirchlichen Traditionen des Ostens und des Westens und bietet alle Studienprogramme in englischer Unterrichtssprache an.

Da unsere Hochschule seit vielen Jahren auch das Studium der Religionspädagogik anbietet, das im Angebot des ITI bisher fehlte, können seit dem Studienjahr 2016/17 Studierende des ITI nun den Master in Religionspädagogik in St. Pölten in der Form eines ergänzenden Studiums absolvieren.

Umgekehrt können Studierende der Hochschule St. Pölten am ITI Trumau einzelne Lehrveranstaltung aus der Fachtheologie in englischer Sprache besuchen, also gleichsam ein Auslandssprachsemester im Inland absolvieren, um ihre Sprachkompetenz in der Theologie zu steigern.

5. Theologische Fakultät Košice der Katholischen Universität Ružomberok

Ein erster ausländischer Kooperationspartner unserer Hochschule ist die Theologische Fakultät in der ostslowakischen Stadt Košice, die zur Katholischen Universität Ružomberok gehört. Am Hauptstandort in der mittelslowakischen Stadt Ružomberok befinden sich die anderen drei Fakultäten der Katholischen Universität, die Philosophische, die Pädagogische und die Gesundheitswissenschaftliche Fakultät, wobei das Studium der Religionspädagogik wiederum an der Pädagogischen Fakultät in Ružomberok in Kooperation mit der Theologischen Fakultät in Košice erfolgt.

Die Partnerschaft zwischen St. Pölten und Košice erstreckt sich auf alle Fächer der Fachtheologie sowie die Religionspädagogik und umfasst derzeit einen Lehrendenaustausch.

6. Das Istituto Internazionale di Diritto Canonico e diritto comparato delle religioni an der Facoltà di Teologia di Lugano

Seit dem Studienjahr 2015/16 besteht die Studienkooperation unserer Philosophisch-Theologischen Hochschule mit dem Internationalen Institut für Kirchenrecht und Vergleichendes Religionsrecht, das im Jahr 2001 eigenständig im Rahmen der Theologischen Fakultät von Lugano von Univ.-Prof. Dr. Libero Gerosa gegründet und errichtet wurde. Der Hochschullehrgang „Vergleichendes Kanonisches Recht“, dessen akademischer Grad eines MA im Vergleichenden Kanonischen vom Institut verliehen wird, wurde erstmals im Studienjahr 2015/16 als postgraduales und berufsbegleitend geführtes Studienangebot in Zusammenarbeit mit der Europäischen Gesellschaft für Kirchenrecht in Österreich, dem Lehrstuhl für Kirchenrecht der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck und dem Institut für Kirchenrecht der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Der vergleichende Gesamtblick auf das kanonische Recht der lateinischen Kirche und der katholischen Ostkirchen, aber auch der Vergleich zu den staatlichen und religiösen Rechtsordnungen soll für Tätige in der kirchlichen Verwaltung und Rechtsprechung eine geeignete Basis darstellen.

http://www.istitutodirecom.ch/