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Zum Marienmonat: Büchlein „Maria verehren“ liegt vor

St. Pölten, 02.05.2019 (dsp) Rechtzeitig zum Beginn des Marienmonats Mai ist das Heft „Maria verehren im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Päpste“ erschienen. Verfasser der Schrift ist Prof. Dr. Josef Kreiml, der Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten. Das Büchlein ist im Kunstverlag Schnell & Steiner (Regensburg 2019) herausgekommen, umfasst 48 Seiten und enthält neun Farbabbildungen. Es legt in knappen Skizzen die Konzilslehre über die Stellung der Gottesmutter in der Heilsgeschichte und wichtige Aussagen der Päpste seit Paul VI. dar. Das Heft ist besonders geeignet für seelsorgliche Belange und für Glaubensgespräche.

Durch die Geschichte hat sich die Verehrung der Gottesmutter bis heute zwischen zwei Extremen bewegt: auf der einen Seite „Von Maria nie genug“, auf der anderen Seite „Nur ja nicht zu viel von Maria“. Das Zweite Vatikanum hat Maria als „Zeichen der sicheren Hoffnung und des Trostes für das wandernde Gottesvolk“ vorgestellt. Ausgehend von Aussagen des Konzils („Lumen gentium“, Kap. 8) zeigt Josef Kreiml, dass das Apostolische Schreiben „Marialis cultus“ (1974) von Papst Paul VI. als Fortschreibung der Gedanken des Konzils gedeutet werden kann. Der Konzilspapst weist auf die Bedeutung der Verehrung der Gottesmutter für die Erneuerung des christlichen Lebens hin. 

Der große Marienverehrer Papst Johannes Paul II. hat in seiner Enzyklika „Redemptoris Mater“ (1987) Marias außergewöhnlichen Pilgerweg und die Rolle der Gottesmutter für die pilgernde Kirche dargestellt. Dabei geht er auch auf die Bedeutung Marias für die ökumenische Bewegung ein.  

In zwei abschließenden Ausblicken werden exemplarisch einige marianische Gedanken von Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus entfaltet. In seiner Predigt im Wallfahrtsort Etzelsbach (Thüringen) hat Benedikt XVI. 2011 darauf hingewiesen, dass wir von Maria die Haltung der Hingabe lernen können. Papst Franziskus hat die Mutter Christi als „Mutter der Evangelisierung“ gewürdigt. Wenn wir auf Maria schauen, glauben wir an „das Revolutionäre der Zärtlichkeit und Liebe. An ihr sehen wir, dass die Demut und die Zärtlichkeit nicht Tugenden der Schwachen, sondern der Starken sind“ („Evangelii gaudium“, Nr. 288).  

Das Heft „Maria verehren“ ist zum Preis von 5,-- Euro direkt beim Verlag Schnell & Steiner (Leibnizstraße 13, 93055 Regensburg, Deutschland) oder per E-Mail (bestellung@schnell-und-steiner.de) zu beziehen.