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Symposium „Christlicher Humanismus“ im November 2019 an der PTH

St. Pölten, 09.08.2019 (dsp) Von Donnerstag, 21. November, bis Samstag, 23. November 2019 findet an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten zum Thema „Christlicher Humanismus – woher, wohin, wozu?“ ein Symposium mit namhaften Referentinnen und Referenten statt. Eröffnet wird die Tagung am Donnerstag, 21. November 2019, um 19 Uhr, im Bildungshaus St. Hippolyt mit einem öffentlichen Vortrag von Erzbischof Jean-Claude Hollerich SJ, dem Erzbischof von Luxemburg und Präsidenten der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE), zum Thema „Europa und der Christliche Humanismus“.

Immer aktuell ist die Frage nach dem, was auch in unruhigen Zeiten trägt: Was hat das Humanum heute zu bedeuten? Es zeigt gangbare Wege, bei Auseinandersetzungen und unterschiedlichen Meinungen das Einende im Blick zu behalten. Das Humane ist auf Verständnis und Vermittlung aus. Der Begriff Humanismus findet heute manchmal als Gegenbegriff zu allen Formen des religiösen Glaubens, Denkens und Handelns Verwendung. Ein solcher Gebrauch entspricht aber in keiner Weise der Begriffsgeschichte. 

Am Freitag, 22. November, wird das Symposium (im Bischöflichen Sommerrefektorium, Domplatz 1, St. Pölten) mit fünf Vorträgen fortgesetzt. Am Vormittag sprechen Prof. Dr. Sigmund Bonk, Regensburg (Thema: „Was bedeutet Christlicher Humanismus?“) und Prof. Dr. Thomas H. Stark, St. Pölten. Am Nachmittag referieren die Literaturwissenschafterin Dr. Gudrun Trausmuth (über den Schriftsteller Werner Bergengruen), Prof. Dr. Veit Neumann, St. Pölten, (über Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“) und Mirjam Schmidt, die Leiterin des Diözesankonservatoriums für Kirchenmusik in Wien, (über Musik und Christlichen Humanismus in Werken Giovanni Pierluigi da Palestrinas). – Um 18.30 Uhr wird ein Festabend stattfinden. 

Am Samstagvormittag, 23. November, werden fünf Kurzvorträge zu breitgefächerten Themen geboten. Die Historikerin Prof. Dr. Marianne Sammer, St. Pölten, spricht über Humanismus in der Architektur. Auch religionspädagogische Themen werden aufgegriffen: Prof. Dr. Irene Hinterndorfer, St. Pölten, setzt sich mit der Frage nach dem Menschsein im Religions- und Ethikunterricht auseinander, und Prof. Mag. Josef Kirchner, der Direktor des Diözesanen Schulamtes St. Pölten, trägt Überlegungen eines langjährigen Praktikers zum Thema „Menschsein im Religionsunterricht konkret erfahren“ vor. Pater Dr. Josef Lackstätter OSB (St. Pölten) fragt nach Orientierungen auf dem Weg zum wahren Menschsein, und Prof. Dr. Dr. Dr. Anton Burger (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt) benennt Kriterien zum Thema „Wirtschafts- und Unternehmensethik und Christlicher Humanismus“).

Zu diesem Symposium sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Besonders eingeladen sind Religionslehrerinnen und -lehrer, aber auch Schülerinnen und Schüler. Die PTH St. Pölten und das Diözesane Schulamt St. Pölten werden die besten eingereichten Vorwissenschaftlichen Arbeiten (VWA), die an Gymnasien zum Thema „Als Christ und als Christin Mensch sein / Christlicher Humanismus“ entstehen, prämieren.

Das Symposium der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten, das der Pastoraltheologe Prof. Dr. Veit Neumann konzipiert hat, wird durch folgende Sponsoren unterstützt: Verein der Freunde der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten; NÖN; Land Niederösterreich; Alfons-Fleischmann-Verein zur kulturellen und wissenschaftlichen Förderung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. – Nähere Informationen über das Symposium „Christlicher Humanismus“ werden Anfang September 2019 bekannt gegeben.

Folder zur Veranstaltung