Schulklasse drehte Film an Philosophisch-Theologischer Hochschule | Philosophisch-Theologische Hochschule der Diözese St. Pölten
 

 
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Schulklasse drehte Film an Philosophisch-Theologischer Hochschule

Die Projektgruppe der 6A und Studierende der PTH St. Pölten nach den Dreharbeiten im Festsaal der Hochschule (Foto: Mag. Kurt Neumeyr, BRG/BORG St. Pölten)

St. Pölten, 10.02.2018 (dsp) Wenn an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten (PTH) Studentinnen und Studenten den Jugendlichen einer Schulklasse vor laufender Kamera Rede und Antwort stehen, findet keine Prüfung statt, sondern sind gerade Dreharbeiten für einen Film im Gange, wie es unlängst der Fall war.

Der vom Interdiözesanen Amt für Unterricht und Erziehung ausgeschriebene Medienpreis „wirk_kraft_religion“ bot der Religionsgruppe der 6A des BORG St. Pölten Gelegenheit, „Religion in Schule und Alltag kreativ und vielfältig zur Sprache zu bringen“ und der „positiven Prägekraft“ der Religion nachzuspüren, wie es in der Ausschreibung hieß.

Die Projektgruppe beschloss daher Menschen zu interviewen, die ihre berufliche Zukunft der Glaubensvermittlung widmen möchten: Theologiestudenten – die entscheidend dazu beitragen, wie Religion im Morgen wahrgenommen beziehungsweise gelebt wird. Die PTH, nur wenige hundert Meter vom Schulstandort entfernt, unterstützte das Projekt von Anfang an und war gleichzeitig Kulisse für die Dreharbeiten.

Die zwanzig Schülerinnen und Schüler lernten, geeignete Fragestellungen zu formulieren, Interviews zu führen, eine Ansage zu moderieren, medienrechtliche Aspekte abzuklären und den Rohfilm anschließend zu bewerten, um Korrekturen vorzunehmen. Das Filmen selbst lag in den Händen des Mitschülers Nikolaus Schmidt, der auch für den Schnitt verantwortlich zeichnete.

Das Ergebnis ist ein ca. 16-minütiger Film, in dem drei Studentinnen und zwei Studenten der Theologie zu sehr persönlichen Glaubens- und Lebensfragen Stellung nehmen und Einblicke in ihre Denk- und Lebenswelt gewähren. Die Antworten vermitteln das Bild glaubensstarker junger Menschen, regen aber auch zum Nachdenken und zur Diskussion an. Der von der Klasse einhellig gewählte Titel „Gott ist die Liebe“ bezieht sich auf eine im Film zitierte Aussage einer Interviewpartnerin.

Bis zum Finale im April, der im Erzbischöflichen Palais in Wien stattfindenden Preisverleihung, heißt es nun abwarten und Daumen drücken. Ein Oskar war der Klasse allerdings schon im Vorfeld sicher: Oskar Wingelmayr sorgte als „Beleuchtungstechniker“ der Projektgruppe dafür, dass die Interviewten ins rechte Licht gerückt werden und Isabella Reither stand für die Moderation zur Verfügung.

Anzusehen ist der Film hier.