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Kardinal Schönborn beim Hochschuljubiläum
 
 

Professoren und Studierende danken Bischof Klaus Küng

Verabschiedung des Bischofs

St. Pölten, 12.06.2018 (dsp) Bei der Hochschulkonferenz in der vergangenen Woche hat die letzte offizielle Begegnung zwischen Bischof DDr. Klaus Küng und den Vertretern der Philosophisch-Theologischen Hochschule (Professorinnen und Professoren, Vertreter der Studierenden) stattgefunden. Bischof DDr. Klaus Küng war 14 Jahre lang der Magnus Cancellarius der Hochschule.

Rektor Prof. Dr. Josef Kreiml sprach dem Bischof in der Hochschulkonferenz den Dank der Hochschulgemeinschaft aus. Kreiml betonte, dass die Hochschulgemeinschaft dem Bischof nicht nur zu großem Dank verpflichtet ist, sondern dass die Danksagung ein besonderes Herzensanliegen der Gemeinschaft ist.

Rektor Kreiml erinnerte daran, dass das Professorenkollegium dem Bischof – in Anerkennung seiner großen Verdienste – bereits zur Vollendung seines 70. Geburtstages eine umfangreiche Festschrift überreicht hat (mit dem Titel „Weg, Wahrheit, Leben“; erschienen im Verlag Friedrich Pustet). Bischof DDr. Küng war in seiner gesamten St. Pöltener Amtszeit der Hochschule immer sehr verbunden. Er war sehr oft an der PTH persönlich anwesend (zu Gottesdienstfeiern, bei offiziellen Veranstaltungen wie z. B. der Thomas-Akademie, bei Konferenzen, Begegnungen usw.). Prof. Kreiml betonte außerdem, dass dies nicht selbstverständlich war. Eine gute Entwicklung der Hochschule und die Entwicklung von Zukunftsperspektiven waren dem Bischof stets ein Herzensanliegen. In Zeiten, die denen Gesellschaft und Kirche von Umbrüchen geprägt sind, muss intensiv überlegt werden, wie sich die Hochschule in Zukunft positioniert. Es war Bischof Klaus während seiner gesamten Amtszeit ein wichtiges Anliegen, dass die Hochschule als theologisches Kompetenzzentrum in der Diözese gute Potentiale entwickelt.

Der Bischof hat viele Anregungen gegeben, um die Wirkmöglichkeiten der Hochschule zu steigern. Es war Bischof DDr. Küng immer ein Anliegen, dass Priesteramtskandidaten, solange sie in St. Pölten ausgebildet wurden, dass Pastoralassistentinnen und -assistenten, Religionslehrerinnen und -lehrer an der Hochschule eine anspruchsvolle katholische Theologie vermittelt bekommen und ein gutes pädagogisches Rüstzeug für den pastoralen Einsatz erhalten. Rektor Kreiml sagte weiter, dass Bischof Klaus der Hochschulgemeinschaft ein Vorbild in Punkto Ernsthaftigkeit der Christusnachfolge war. Er habe häufig betont, dass die Familien im Glaubensleben gestärkt werden müssen. Die Familien sind entscheidend für die Evangelisierung und das Wachstum des Glaubens in den Menschen. Es war der Wunsch des Bischofs, im Hinblick auf Ehe und Familie auch an der PTH besondere Akzente zu setzen.

Schließlich stellte Josef Kreiml fest, dass für Bischof DDr. Küng die Mitte seines bischöflichen Dienstes das Gebet, das Gottvertrauen und die Einsatzbereitschaft im pastoralen Dienst waren. Die Hochschulgemeinschaft bittet Bischof Klaus, auch in Zukunft als Bischof emeritus um die Verbundenheit und das Gebet. Die Anliegen des Bischofs in Punkto Weiterentwicklung der Hochschule seien auch für die Zukunft für alle eine Verpflichtung und eine Herausforderung. Für seinen künftigen Lebensabschnitt wünschte der Rektor im Namen aller Anwesenden Bischof Klaus Gottes Segen und weiterhin ein fruchtbares Wirken im bischöflichen Dienst.