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Interessante Vorlesungen in "Politischer Philosophie"

Prof. Dr. Wolfgang Hariolf Spindler

St. Pölten, 02.10.2017 (dsp) Österreich ist zur Zeit im Wahlfieber. An Debatten über politische Ziele und Grundfragen des Zusammenlebens in Staat und Gesellschaft nehmen zur Zeit viele Menschen teil.
An der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten werden deshalb im kommenden Wintersemester von Prof. Dr. theol. Wolfgang Hariolf Spindler OP zwei Vorlesungsreihen in „Politischer Philosophie“ angeboten. Prof. Spindler, der dem Dominikanerorden angehört, ist Theologie, Sozialethiker und Jurist (Diplom-Jurist Univ.). Er ist seit einiger Zeit – mit Unterstützung durch den „Verein der Freunde der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten“ – außerordentlicher Professor für Politische Philosophie an der Hochschule.  

Im kommenden Wintersemester bietet Prof. Spindler die Vorlesungsreihe „Gewissens- und Religionsfreiheit in der Moderne“ an (donnerstags jeweils von 17 Uhr bis 18.30 Uhr; erstmals am 12. Oktober; dann am 9. November, 30. November und 14. Dezember):
In den meisten Verfassungen der westlichen Welt gehört die Gewissens- und Religionsfreiheit zum Kernbestand des politischen Selbstverständnisses der Moderne. Der Blick auf die inneren Zusammenhänge dieser Themen führt zu den großen Denkern der Neuzeit.
In einer zweiten Vorlesungsreihe widmet sich Prof. Spindler im kommenden Wintersemester dem Thema „Das Gemeinwohl im Zugriff von Politik und Religion“ (freitags jeweils von 9.45 Uhr bis 11.15 Uhr; erstmals am 13. Oktober; dann am 10. November, 1. Dezember und 15. Dezember):
Das Gemeinwohl ist einer der zentralen Begriffe der Christlichen Gesellschaftslehre. Alle namhaften Instanzen berufen sich auf ihn: z. B. Religionen, Politik, Staat, Kirche, Parteien, Verbände. Politisch-philosophische Grundeinstellungen nehmen auf die Definition des Gemeinwohls Einfluss. Die Vorlesung will diesen Zusammenhängen nachspüren.

Der Besuch beider Vorlesungen ist ohne Vorkenntnisse möglich. Eingeladen sind alle Interessierten (nicht nur Studierende der Hochschule).
Die beiden Vorlesungsreihen dienen dem Ziel, Bürgerinnen und Bürger und politisch Interessierte miteinander ins Gespräch zu bringen.