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Gastvortrag von Dr. Lehner-Hartmann 2
Festschrift für Prof. Dr. Josef Kreiml
Gruppenbild der Lehrenden
 
 

„Wer sein Kind religiös erzieht, ist nicht von gestern, sondern von morgen!“

St. Pölten, 11.12.2018 (dsp) Anlässlich des 60. Geburtstages des Rektors der Philosophisch-Theologischen Hochschule (PTH) St. Pölten, Prof. Dr. Josef Kreiml, wurde das Buch mit dem Titel „Glaube und Kirche in Zeiten des Umbruchs“ präsentiert.

Das von den Professoren Dr. Veit Neumann, Dr. Josef Spindelböck und Dr. Sigmund Bonk herausgegebene Werk ist Ende November im Verlag Friedrich Pustet, Regensburg, erschienen, umfasst 960 Seiten und ist 1519 Gramm schwer.

Nach der Begrüßung aller Anwesenden sowie im Speziellen der Festgäste Alt-Bischof DDr. Klaus Küng, Weihbischof Dr. Anton Leichtfried, Generalvikar Mag. Eduard Gruber, P. Dr. Gerfried Sitar sowie Bürgermeister Mag. Matthias Stadler mit Vizebürgermeister Ing. Franz Gunacker (SPÖ) und Vizebürgermeister Matthias Adl (ÖVP) durch Prof. Dr. Veit Neumann, verdeutlichte er wie wichtig es sei, „die Fülle der Theologie und die PTH-St. Pölten noch bekannter zu machen“.

In fünf Kurzvorträgen wurde das Buch anhand verschiedener Beiträge präsentiert.

Univ.-Prof. Dr. Josef Pichler referierte über die Berufung des Petrus und meinte: „Wer mit Jesus in Kontakt kommt, erfährt mehr über sich selber“, woraufhin Univ.-Prof. Dr. Józef Niewiadomski die vielfältigen Ablenkungen unserer Zeit anprangerte und seiner Sorge Ausdruck verlieh, dass die „Fülle in unserem Kopf zur Straße der Bedeutungslosigkeit und Belanglosigkeit wird“.

Schulbuchautorin und Professorin Dr. Irene Hinterndorfer legte in ihrer Rede dar, wie „immer mehr Menschen nach Wegen zur Bewältigung ihres Lebens suchen“ und dass „diese Sehnsucht eine Sehnsucht nach Gott“ sei. Deshalb seien Eltern, die ihre Kinder religiös erziehen, nicht von gestern, sondern von morgen.

Der renommierte Journalist, Politik- und Kirchenkenner Dipl.-Theol. Stephan Baier führte zur Frage „Wozu braucht unsere säkulare Gesellschaft die Kirche?“ aus, dass „die Kirche nicht durch ihr Tun, sondern durch ihr Sein präsent“ sein müsse und Frau Mag. Bettina Rausch verdeutlichte ihr Verständnis von Bildung: „Bildung begleitet mein Leben, jeder von uns erlebt laufend Bildung – gewollt und ungewollt, bewusst und unbewusst.“

Weihbischof Dr. Anton Leichtfried bedankte sich „für den menschenwürdigen und menschenfreundlichen Umgang hier in unserer Hochschule“. Verleger Fritz Pustet aus Regensburg dankte für die langjährige gute Zusammenarbeit mit der PTH-St. Pölten. MMag. Gertrud Moser meinte rückblickend: „Diese Hochschule war für mich die einzige Möglichkeit, eine fundierte theologische Ausbildung zu erlangen, um immer Rede und Antwort stehen zu können.“

Abschließend bedankte sich Prof. Dr. Josef Kreiml sichtlich gerührt bei „allen Autoren, die unendlich viel Mühe auf sich genommen haben. Ich bin auch dankbar für diese 60 Lebensjahre. Wenn ich noch einmal jung wäre, würde ich diesen Weg noch einmal genauso einschlagen.“